Pestalozzi-Schule

Gruga trifft auf Pestalozzi

- unser Grugatag -

Stephi Sachße & Tanja Bonin

- Ein Konzept zum Nachmachen -

 

Vorwort

Zehn Jahre lang führen wir nun schon unseren Grugatag durch und wir sind sehr glücklich über unser Projekt. Wir, das sind Stephi Sachße und Tanja Bonin, Klassenlehrerinnen einer Primarstufe der Pestalozzi-Schule in Essen, Förderschule mit dem Förderschwerunkt Geistige Entwicklung. Die Idee ist in Anlehnung an das Konzept der Waldkindergärten entstanden und mit Hilfe unseres Fördervereins sowie in Kooperation mit Grün und Gruga in die Tat umgesetzt worden. So konnten bereits viele Schülergenerationen jeden Dienstag ihren Schultag nicht in den Räumen unserer Klasse, sondern in dem Grugapark der Stadt Essen erleben und dies zu jeder Jahreszeit. Unser Motto lautet: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung und die sollte wirklich robust sein. Denn unser Sachunterricht führt uns durch Wiesen, Wäldchen und Beete, vorbei an Teichen, Bächen und Seen, über Gartenanlagen, Moor-, Heide- und Alpinumgebiete. Dabei begegnen wir Regenwürmern, Hirschen, Eulen, Schmetterlingen, Igeln, Maulwürfen, Spinnen u.v.m. Denn die Gruga bietet in ihrer inklusiven Naturlandschaft viele wirklich außergewöhnliche unterrichtliche Möglichkeiten. Auf diese Weise erfahren unsere Schüler nicht nur die sachunterrichtlichen Inhalte direkt am Gegenstand, sondern es wird auch ihre kindliche Wahrnehmung, ihre Motorik und ihre gesamte körperliche sowie geistig-seelische Entwicklung gefördert. Aber was am allerschönsten ist: Uns allen macht es mächtig Spaß!!!!

 

 

Organisation

Rahmenbedingungen

Unser Grugatag findet einmal wöchentlich statt. Wie jeden Tag versammeln sich die Schülerinnen und Schüler zum Läuten in der Klasse. Eine halbe Stunde später erfolgt der Transport mit dem Schulbus in die Gruga. Dort erst beginnt der eigentliche Unterricht. Eine Dreiviertelstunde vor Schulschluss werden wir von dem Bus wieder zurückgebracht. Unser Schultag endet ganz regulär mit dem Abschlussläuten in der Klasse.

Elternarbeit

Für den Grugatag ist die Zusammenarbeit mit den Eltern von großer Bedeutung. Vor allem den Vorabinformationen fällt eine wichtige Aufgabe zu. In den zehn Jahren haben wir schon viele Informationskanäle genutzt. Durch einen Informationsabend, ein Foto-Frühstück, einen Elternbrief, einen Grilltag in der Gruga oder einfach durch den Elternsprechtag informieren wir die Eltern über unser Konzept. So haben wir selbst kritische Väter und Mütter von der Sinnhaftigkeit unseres Grugatages überzeugen können. Abgesehen von der Überzeugungsarbeit müssen die Eltern zudem vorab einige praktische Informationen erhalten. So sind sie am Grugatag sowohl für das Frühstück als auch für das Mittagessen ihres Kindes inklusive der Getränke verantwortlich. Die Lebensmittel werden in einem Rucksack mitgegeben. Das wichtigste Informationsthema aber ist die Kleidung der Kinder. Die Eltern müssen unbedingt wissen, dass ihre Kinder einen ganzen Tag lang den Witterungsbedingungen ausgesetzt sind. Nur bei einem angekündigten Sturm entfällt unser Grugatag.

 

Denn es gibt kein schlechtes Wetter.

Es gibt nur schlechte Kleidung

 

Es wäre natürlich schlimm, über fünf Stunden ein frierendes Kind in unserer Obhut zu wissen. Daher bitten wir die Eltern sich am Morgen des Grugatages per Radio oder Internet über die aktuelle Wetterlage zu informieren und auf die entsprechende Kleidung ihres Kindes zu achten. In der Sommerzeit ist es zudem unbedingt notwendig die Kinder mit einem Sonnenschutz einzucremen. Leider klappt die wettergerechte Ausstattung der Schüler nicht immer zuverlässig. Wetterberichte sind teilweise unkorrekt, Eltern fällt es mitunter selbst schwer, die notwendige Staffage einzuschätzen und ab und an kämpfen wir trotz aller Bemühungen mit Kommunikationsproblemen. Wichtig war es für uns zu erkennen: Auch dies ist ein Bestandteil des Grugatages. Daher hat es sich als praktikabel erwiesen, die Regenkleidung der Kinder (Jacke, Hose, Gummistiefel) in der Schule zu verwahren und zudem auf ausreichend Wechselsachen, auch außerhalb der privaten Kleidung der Schüler, zurückgreifen zu können. Es gibt immer nette Eltern, die Sachen für einen Klassenfundus spenden. Hier eignen sich vor allem Jogginghosen in verschiedenen Größen sowie Leggings, da diese durch den Gummizug auch mehreren Kindern passen. Zudem Socken und Unterwäsche, langärmlige T-Shirts und Pullover, Mützen, Schals, Handschuhe. Bei wirklich niedrigen Temperaturen nutzen wir zudem unseren Schulfundus an Skianzügen.

 

 

Tagesanforderungen an die Lehrer

Zunächst einmal bedarf der Grugatag natürlich einer regulären Unterrichtsplanung und -vorbereitung. Als Nächstes müssen wir noch vor Unterrichtsbeginn

 

packen, packen, packen.

 

Als Transportmittel für unsere Ausrüstung haben sich zwei Einkaufstrolleys etabliert. Den ersten Trolley befüllen wir mit unseren Unterrichtsmaterialien. Der Zweite beinhaltet unsere Grundausrüstung. Diese einfache Unterteilung bewahrt uns vor nervenaufreibenden Wühlereien zu den Pausen- und Unterrichtszeiten in der Gruga. Inzwischen verwahren wir in unserem Klassenbuch folgende Liste, die uns am Morgen an Grundausrüstung nichts vergessen lässt:

 

 

Die Unterrichtsmaterialien variieren natürlich mit den Themen und sind nicht fix. Es hilft jedoch auch diese schriftlich festzuhalten, denn anders, als in der Schule, sind vergessene Materialien in der Gruga unerreichbar. Zusätzlich zu Unterrichtsvorbereitung und Packen müssen wir uns vor Unterrichtsbeginn natürlich ebenfalls über die aktuelle Wetterlage informieren, um die Kleidung der Schüler überprüfen und variieren zu können. Bei Nutzung des Klassenfundus hat es sich als praktikabel erwiesen, die ausgeliehene Kleidung an die Tafel zu schreiben, um mit Schulschluss alles wieder einsammeln zu können. Ansonsten reduziert sich der Vorrat erfahrungsgemäß sehr schnell um die wichtigsten Kleidungsstücke.

Tagesanforderungen an die Schüler

Außer ihrer Anwesenheit und den regulären Unterrichtsanforderungen müssen unsere Schüler eigentlich keine besonderen Zusatzanforderungen erfüllen. Es hat sich gezeigt, dass „Neulinge“ zunächst die langen Fußmärsche als anstrengend empfinden. Aber nach ein paar Wochen sind alle unsere Schüler stets so fit, dass sie die Wege kaum noch registrieren. Die wichtigste Verhaltensregel an unserem Grugatag lautet:

 

Wir verlassen den Lernort so,

wie wir ihn vorgefunden haben.

 

Unsere Schüler können diesen Spruch mittlerweile herunter beten. Bleibt noch zu erwähnen, dass bei uns inzwischen ein extra „Trolleydienst“ existiert.

 

 

Der Lernort Gruga

Die Gruga ist eine öffentliche Parkanlage der Stadt Essen und umfasst ein Gelände von circa 65 Hektar. Sie ist barrierefrei und verfügt über mehrere sanitäre Anlagen. Für unser Frühstück und Mittagessen stehen uns verschiedene Grill- und Picknickplätze zur Verfügung. Für das Freispiel während der Pausenzeiten bietet die Gruga ein reichhaltiges Angebot an großen Wiesen und gut ausgestatteten Spielplätzen. Bei extremer Kälte oder Durchnässung dient uns zudem ein kleines Spielhaus mit Tischen und Stühlen als warmer Zufluchtsort.

Unterrichtliche Möglichkeiten

Für den Unterricht steht uns in der Gruga in erster Linie die inklusive Naturlandschaft zu Verfügung. Wiesen, Wäldchen, Beete, Moor-, Heide- und Alpinumlandschaften, Gartenanlagen, Teiche, Seen u.v.m. bieten den Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna. Desweiteren beziehen wir einen angrenzenden Wald sowie einen vorbeiführenden Wanderweg in den Unterricht ein. Darüber hinaus bietet die Gruga durch ihre parkeigene Ausstattung jedoch viele wirklich außergewöhnliche unterrichtliche Möglichkeiten. Der Plan auf der folgenden Seite soll eine Übersicht über diese Vielfalt verschaffen.

 

 

 

Unterricht

Rahmen

Es hat sich für uns als sinnvoll erwiesen, die Busabfahrtszeit eine halbe Stunde nach dem Schulbeginn festzulegen. So bleibt genügend Zeit für eine Begrüßungs- und Stundenplanrunde. Anhand von Bildkarten sprechen wir Jahreszeit und Wetter durch, überlegen gemeinsam die richtige Kleidung und können mit Sorgfalt und Ruhe Hilfestellung beim Ankleiden geben. In der Gruga selbst ist der Tag in Anlehnung an den regulären Schultag der Pestalozzi-Schule gegliedert, inklusive der jeweiligen Pausen. Die bekannte Aufteilung ermöglicht den Schülern eine einfache Orientierung im Tagesablauf. Bei Wiedereintreffen in der Schule ist es sinnvoll ebenfalls über einen zeitlichen Spielraum von einer halben Stunde zu verfügen. So bleibt genügend Zeit für ein erneutes Umziehen, für ein Entleeren der Trolleys, ein kurzes Nachbereiten der Erfahrungen sowie dem regulären Unterrichtsschluss mit Smilierunde und Verabschiedung.

Didaktische und methodische Prinzipien

Für den Unterricht im Freien gelten nicht immer die konventionellen didaktischen und methodischen Prinzipien. Daher haben wir für uns im Laufe der Jahre ein ganz spezielles Feld an Unterrichtsmethoden erschlossen. Folgende Methoden haben sich an unserem Grugatag für die Vermittlung sachunterrichtlicher Inhalte bewährt.

 

 

Auch hier sind die Methoden miteinander kombinierbar und werden von uns oft als „Mischformen“ angewandt.

Themen

Sachunterrichtliche Themen, die uns an jedem Grugatag begleiten, sind Jahreszeiten, Wetter und die wetterentsprechende Kleidung. Ansonsten sind an unserem Grugatag der (sach-) unterrichtlichen Vielfalt keine Grenzen gesetzt. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, ein Thema über 2-3 Einheiten zu behandeln. Die folgende Darstellung zeigt einen Ausschnitt der Themenreihen, die wir in den letzten zehn Jahren durchgeführt haben.

 

Zusätzlich zu den sachunterrichtlichen Themen, führen wir in den warmen Monaten ein Konditions- und Koordinationstraining durch. Dazu gehören Joggen, Treppengymnastik, Klettern & Balancieren, Morgengymnastik, Trampolin springen u. v. m. Das Training findet meistens im ersten Block statt. Im Winter ist diese Einheit aufgrund der dicken Kleidung und den niedrigen Temperaturen in Kombination mit der schweißtreibenden Betätigung jedoch nicht möglich.

Besondere unterrichtliche Herausforderungen

Im Gegensatz zu dem bekannten Lernort Schule stellt die Natur uns als LehrerInnen vor neue Herausforderungen. Einige sollen hier kurz genannt werden.

• Raum lassen für spontane Erfahrungsmöglichkeiten
Die Natur bietet viele spontane Erfahrungsmöglichkeiten und Fragestellungen. Daher stellen wir immer wieder fest, dass wir uns hier noch sehr viel mehr als in der Schule von den Interessen unserer Schülerinnen und Schüler leiten lassen sollen. Dies bedeutet oftmals auch von den üblichen Unterrichtsvorbereitungen abzuweichen und Ihnen den Raum für spontane Erfahrungsmöglichkeiten zu lassen.

• Immer in Bewegung bleiben
Mal abgesehen von den wirklich warmen Sommertagen müssen wir uns in der Gruga immer in Bewegung halten. Ansonsten laufen wir Gefahr zu frieren. Dies fördert zusätzlich die Kondition unserer Schülerinnen und Schüler, erfordert von uns in der Planung jedoch auch ein Umdenken zu neuen Unterrichtsformen.

• Inhalte an die Jahreszeiten anpassen
Auch als Lehrerinnen erleben wir den Jahreswechsel seit der Installation unseres Grugatages besonders intensiv. Das Anpassen der Unterrichtsinhalte erfolgt quasi automatisch. Oftmals zeigen uns auch unsere SchülerInnen durch neu entstehende Interessen die Unterrichtsinhalte für den nächsten Grugatag an.

• Weniger Material ist hier mehr
Haben wir zu Beginn noch endlos viel Unterrichtsmaterial mit in die Gruga geschleppt, hat sich im Laufe der Jahre gezeigt, dass die Nutzung der vorhandenen Naturmaterialien und Gegebenheiten immer noch der effektivste Weg für unseren Unterricht darstellt. Dies erforderte ebenfalls ein Umdenken in der Unterrichtsgestaltung und oftmals auch den Erwerb neuer Kenntnisse für uns LehrerInnen.

• Unterrichtsstörungen annehmen
Spontan bleiben, das ist wohl die wichtigste Grundvoraussetzungen für den Grugatag. Plötzlicher Hagel, ein uns verfolgender Laubsauger, nasse Socken, die Absperrung eines geplanten Lernorts oder gar das endlose Suchen nach dem Unterrichtsgegenstand (beispielsweise in Form von Gänsen), der sich plötzlich nicht mehr an dem gewohnten Ort aufhält, all das gehört zu unserem Unterrichtsalltag. Wichtig ist stets gelassen zu bleiben und diese Art der „Unterrichtsstörung“ als Teil des Grugatages zu akzeptieren.

• Ergebnissicherung und Präsentation
Viele, gerade der kreativen Arbeitsergebnisse können nicht mit in die Schule genommen werden. Wichtelhäuser, Baumgeister, Waldbilder u. v. m. müssen zurückgelassen und im Park oftmals auch wieder abgebaut werden. Zum Glück sind Fotos heutzutage schnell gemacht und entwickelt. Sie stellen eine motivierende und wichtige Ergebnispräsentation für die Kinder im Heimathafen dar. Denn auf diese Weise werden ihre Arbeiten trotz des Abbaus auch weiterhin gewürdigt.

 

 

Finanzierung

Durch die zehn Jahre hindurch hat sich die Finanzierung unseres Grugatages zu unserem Vorteil entwickelt. Zu Beginn unserer Idee haben wir an diversen „Zwischenlösungen“ herumgebastelt. So wurde der Eintritt z. B. durch eine Mischung aus Elternspenden und Belastung der Klassenkasse bestritten. Inzwischen findet eine Kooperation zwischen der Pestalozzi-Schule und Grün und Gruga statt. Unser Förderverein zahlt uns im Zuge dieser Kooperation das Eintrittsgeld. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei Grün und Gruga sowie bei unserem Förderverein!

 

Zusammenfassende Tipps für Kollegen

  • Kinder und Erwachsene sollten sich lieber zu warm als zu kalt anziehen. Das „Zwiebelprinzip“ hat sich hier bewährt.
  • Einen Klassenfundus an Wechselwäsche anschaffen. Jogginghosen sind praktikabel.
  • Die Regenkleidung der Kinder in der Klasse aufbewahren.
  • Im Winter sollte man den Gebrauch von Skianzügen machen.
  • Bei der Unterrichtsplanung gerade in den kalten Monaten immer die Bewegung einplanen (Ralleys, Themenspaziergänge, Suchaufgaben etc.)
  • Im Sommer die Sonnencreme nicht vergessen!
  • Einkaufstrolleys helfen beim Transport der Ausrüstung.
  • Zwei Trolleys nutzen und Grundausstattung sowie Unterrichtsmaterialien trennen.
  • Packlisten erleichtern die Arbeit.
  • Es klingt banal, aber als Stadtmensch vergisst man es oft: Bäume sind ein prima Regenschutz. An wirklich regnerischen Tagen ist ein geplanter Waldtag optimal.
  • Pfützen verführen zum hineinspringen und genau für solche Erfahrungen ist der Grugatag da. Dennoch passiert es regelmäßig, dass Gummistiefel undicht sind. Daher sollten in der Grundausrüstung auch immer ein Paar Socken und Plastiktüten sein. Notbehelf: Neue Socken anziehen, Tüten darüber stülpen und wieder in die nassen Gummistiefel schlüpfen. Für ein paar Stunden ist dieser Notbehelf erträglich.
  • Man benötigt für den Grugatag eine Doppelbesetzung, denn es entstehen immer wieder Situationen (z. B. Toilettengänge), während derer man sich aufteilen muss. Um Arbeitszeit einzusparen, hat es sich als sinnvoll erwiesen, die zweite Lehrkraft erst ab der Gruga selbst einzusetzen und das Rahmenprogramm mit einer Lehrkraft zu bestreiten.
  • Baumklettern ist toll, aber ab einer bestimmten Höhe auch gefährlich. Grundsätzlich sollte nur eine ungefährliche Höhe für Klettereien erlaubt werden.
  • Weniger Unterrichtsmaterial ist oft mehr. Bei der Planung von Materialien überlegen, ob diese nicht auch in einfacher Form vor Ort vorhanden sind.
  • Zeit einplanen für die Vor- und Nachbereitung in der Schule.
  • Raum lassen für spontane Erfahrungsmöglichkeiten.
  • „Unterrichtsstörungen“ als Teil des Tages akzeptieren.
  • Unterrichtsinhalte an die Jahreszeit anpassen.
  • Fotos dienen als motivierende Ergebnispräsentation im Heimathafen.

Unterrichtsideen zum Nachmachen

Unser Konzept beinhaltet auch einen Praxisteil. Dieser enthält die jahrelang entwickelten, erprobten und bewährten Unterrichtsideen für die Gruga. Es handelt sich dabei um die ganzheitlich-sinnlichen Angebote im Bereich Sachunterricht. Die ergänzenden theoretischen Vertiefungsmethoden, in Form von Arbeitsblättern, Bestimmungsbögen, Bastelarbeiten etc., können heutzutage leicht mittels Stichwortsuche im Internet heruntergeladen werden. Es hat sich in der Gruga beispielsweise als praktikabel erwiesen, jedem Kind ein themenbezogenes „Forscherheft“, in Form eines Schnellhefters, zur Verfügung zu stellen. In diesem kann individuell gemalt, geschrieben, ausgeschnitten und geklebt werden. Der zentrale Aspekt unseres Grugatages bleibt jedoch die kindliche, objektbezogene Erfahrung und diese ist Gegenstand des Praxisteils. Lieder und Geschichten werden beschrieben. Einige Bewegungsspiele und Massagen sind in der konkreten Ausführung der Pädagogenkreativität überlassen. Desweiteren benennen wir in dem Katalog explizit Orte, die sich für bestimmte Themenerarbeitungen in der Gruga bewährt haben. Generell können die Unterrichtseinheiten jedoch überall im natürlichen Außenbereich umgesetzt werden. Im Folgenden finden Sie das Inhaltsverzeichnis des Praxisteils. Die Themen sind alphabetisch geordnet, so dass die Seiten wie ein Katalog für sachunterrichtliche Ideen genutzt werden können. Sollten Sie weiteres Interesse haben: Wir bieten auch Fortbildungen zum inklusiven Naturerleben an. Kontaktieren Sie uns doch einfach:

tanjabonin68@web.de

stephanie.sachsse@gmx.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit kollegialen Grüßen

Stephi Sachße & Tanja Bonin

 

 

 

Verzeichnis des Praxisteils

Support:
Alfried Krupp-Schulmedienzentrum